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UEFA-Champions-League: Arena erhielt Ritterschlag
200 Millionen Menschen an den Fernsehschirmen bekamen einen nachhaltigen Eindruck davon, was 53.040 Besucher in der ausverkauften Arena AufSchalke genießen durften: Das Endspiel der UEFA Champions League am 26. Mai 2004 war ein unvergleichliches Erlebnis. Vertreter des europäischen Fußballverbandes sprachen in organisatorischer Hinsicht vom "besten Finale in der Geschichte des Wettbewerbs". Josef Schnusenberg stellvertretender Vorsitzender des FC Schalke 04, schwärmte: "Wir verfügen über ein fantastisches Stadion, und dies wurde via TV weltweit transportiert." Vorstandskollege Peter Peters sprach vom "Ritterschlag für Fußballstadien".
Während sportlich der FC Porto in einem von Taktik geprägten Spiel den AS Monaco mit 3:0 besiegte, war der Rahmen für das zweitwichtigste Endspiel im Weltfußball erstklassig. Selbst Fernando Morientes, spanischer Nationalspieler in Diensten der Monegassen und Torschützenkönig der europäischen Königsklasse in der Saison 2003/04, staunte nach dem Schlusspfiff über die Arena AufSchalke: "Ich habe in meiner Karriere ja schon einiges gesehen. Aber dies hier ist das schönste Stadion, in dem ich je gespielt habe!"
Bei all dem Lob für den Verein als Gastgeber und die Arena als Veranstaltungsort vergaß Josef Schnusenberg nicht, wichtige Protagonisten dieses Mega-Events hervorzuheben. "Dass wir dieses Spiel bei uns austragen lassen konnten, war insbesondere ein Verdienst meines Vorstandskollegen Peter Peters. Aber alle beteiligten Mitarbeiter haben hervorragende Arbeit geleistet."
2500 Journalisten fühlten sich auf Schalke ebenso gut betreut wie die über 53.000 Besucher oder die etlichen prominenten Gäste aus Politik, Sport und Gesellschaft. Die ließen es sich anschließend nicht nehmen, Rudi Assauer zu dem Fußball-Fest zu beglückwünschen. "UEFA-Präsident Lennart Johansson hat uns als Erster gratuliert - zur Atmosphäre im Stadion und der perfekten Organisation beim Endspiel", berichtet Schalkes Manager. "Und Prinz Albert hat mir gesagt, dass es trotz der Niederlage seiner Mannschaft ein großer Abend gewesen sei."
In der Nachbesprechung zu dem Event betonten die Verantwortlichen der UEFA immer wieder, dass Verein und Stadion einen "neuen Meilenstein fürs Champions League Finale" gesetzt hätten. "Organisation, Stimmung und Atmosphäre sind top gewesen", erfuhr Geschäftsführer Peter Peters, der wusste, dass es nicht nur dem Verein zu verdanken war, dass das Finale zu einem vollen Erfolg wurde. Die Zusammenarbeit mit UEFA, Sicherheitspersonal, Polizei, Rettungskräften, Stadt und den beiden Fan-Gruppen war vorbildlich.
Die Arena erstrahlte in ihrem ganzen Glanz, was nicht zuletzt ein Verdienst der Besucher der Schalker Heimspiele ist. Schnusenberg: "Unsere Zuschauer gehen im Gegensatz zu manch anderen Fans sehr verantwortungsvoll mit ihrer Heimspielstätte um. Da ist manches noch so neu wie am ersten Tag. Die Arena ist ein Pfund, mit dem wir weiterhin wuchern können."
Die nächste Herausforderung für die Arena AufSchalke steht bereits fest: Bei der Weltmeisterschaft 2006 werden fünf Spiele im modernsten Stadion Europas ausgetragen. Neben den Gruppenspielen am 9., 12., 16. und 21. Juni wird in der Arena AufSchalke am 1. Juli 2006 ein WM-Viertelfinale stattfinden.
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