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09.07.2005 Oper Turandot

Eine optisch überwältigende Aufführung erlebten die knapp 30.000 Besucher bei Puccinis "Turandot" in der Arena. Der chinesische Starregisseur Zhang Yimou zündete ein beeindruckendes Feuerwerk für die Sinne auf der kolossalen Bühnen, die die gesamte Südtribüne in Beschlag nahm.
(Westfälische Allgemeine Zeitung (WAZ), 11.07.2005)

Oper auf Schalke - das ist nichts Neues. Gleich nach der Eröffnung der Arena 2001 war hier "Aida" und vor zwei Jahren "Carmen" zu sehen. Aber ein solch monströses Breitwand-Format wie es Giacomo Puccinis "Turandot" in der Inszenierung des führenden chinesischen Filmregisseurs Zhang Yimou als betörendes Fest für das Auge bot, hat man hier noch nicht erlebt.
(Ruhr Nachrichten, 11.07.2005)

In einen betörenden Farbenrausch von Rot, Gold und Grün verwandelte der chinesische Filmregisseurs Zhang Yimou am Samstag die Schalker Veltins-Arena mit seiner bombastischen Aufführung der Puccini-Oper "Turandot". Knapp 30.000 Besucher geizten nicht mit spontanem Applaus für die bravourös zelebrierten Ohrwurm-Arien.
(Westfälische Rundschau, 11.07.2005)

Man wurde jedenfalls bei dieser Geschichte um die bräutigammordende Prinzessin staunenswert gut bedient. Das lag nicht zuletzt an der einfallsreichen Personen- und Massenregie des preisgekrönten chinesischen Filmregisseur-Meisters Zhang Yimou, der nur so die Puppen tanzen ließ, und das in 5000 Kostümen aus Seide... Am Ende lange Ovationen im Stehen für Zhang Yimou, den Dirigenten Janos Ács, den prinzlichen Tenor Nicola Martinucci, die starken Sophranistinnen Irina Gordei und Yao Hong sowie all die anderen.
(Rheinische Post, 11.07.2005)

Und eingefleischte Skeptiker der Event-Kultur reiben sich bei diesem dreistündigen Opernspektakel die Augen: Wie der chinesische Filmregisseur Zhang Yimou Puccinis Oper "Turandot" in der Veltins-Arena in einen betörenden Farbenrausch von Rot, Gold und Grün verwandelt, wie das Spielfeld zum berüchtigten "Platz des Himmlischen Friedens" mutiert, das geht nicht nur in die Operngeschichte, sondern auch in die Annalen der Arena ein.
(Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung (NRZ), 11.07.2005)

Wie verträgt sich italienischer Opernkult mit Chinas exotischem Zauber? Und taugt Schalkes Veltins-Arena für Oper im Breitwand-Format? In dem bombastischen Opernspektakel, das Chinas führender Filmregisseur Zhang Yimou mit Giacomo Puccinis "Turandot" auf die riesige Arena-Bühne wuchtete, fügten sich solche Gegensätze erstaunlich gut. 29.000 Besucher, 2000 mehr als zwei Wochen zuvor im Münchner Olympiastadion, zeigten sich überwältigt von der Wirkung des Gelsenkirchener Heimspiels.
(Buersche Zeitung, 11.07.2005)

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