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Energie für die Arena
In einem Bauwerk mit so vielen technischen Besonderheiten wie in der VELTINS-Arena ist die Frage nach der Energieversorgung natürlich von zentraler Bedeutung. Bei der VELTINS-Arena erfolgt die Energieversorgung über vier Anlagen: die Heizzentrale Gesamtschule Berger Feld in Verbindung mit dem Sportparadies, die Verteileranlage Berger Feld und die Energiezentrale Arena.
Drei Kessel mit einer Leistung von jeweils 3700 kW erzeugen in der Heizzentrale an der Gesamtschule die Wärme für die Arena. Zusätzlich können aus dem Sportparadies noch maximal 2000 kW Wärme bezogen werden. Die Heizzentrale versorgt die Arena über 650 m Fernwärmeleitungen mit maximal 9000 kW Wärme. Zudem deckt die Heizzentrale die Gesamtschule Berger Feld mit max. 3500 kW Wärme ein.
Die Verteileranlage Berger Feld versorgt die Arena mit Normalstrom. Über zwei unabhängige Trassen gelangt die Energie in vier 2000 kVA-Trafos, die sich in den Ecken der Arena befinden. Über sie wird der Strom in die Arena eingespeist.
Der Energiezentrale an der Arena ist nicht zuletzt für die Klimatisierung einzelner Bereiche in der Arena verantwortlich. Die Räumlichkeiten können je nach Witterung auf die gewünschten Temperaturen eingestellt werden. In diesem Zusammenhang spielen zwei Kältemaschinen mit 1300 kW Kälteleistung eine entscheidende Rolle.
Während eines normalen Samstag-Spieltags werden in der VELTINS-Arena etwa 21.600 kwh Energie verbraucht. Das entspricht ungefähr dem Jahresstromverbrauch von fünf bis sechs Vier-Personen-Haushalten. Neben dem Gebäude wird auch die Rasenheizung mit Energie versorgt. Fährt sie unter "Volllast", kann die Leistung bis zu 2000 kW betragen.
Ein weiterer Mosaikstein der Energieversorgung in der VELTINS-Arena ist die Photovoltaik-Anlage an der Straßenbahnhaltestelle gegenüber dem Stadion. Die 400 Quadratmeter große Anlage produziert jährlich 70.000 Kilowattstunden, von denen auch ein Teil zur Versorgung der Arena genutzt wird. Der FC Schalke 04 achtet im höchsten Maße darauf, bei der Energieverwendung so umweltfreundlich wie möglich zu agieren. Daher erhielten die Knappen auch im Jahr 2002 als erster Bundesligaklub das Ökoprofit-Siegel.
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