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Straßennamen: Schalker Helden verewigt
Sie zählen zu den größten Fußballern der Vereinsgeschichte der Königsblauen. Mit Ernst Kuzorra, Berni Klodt und Reinhard "Stan" Libuda ist der Name FC Schalke 04 untrennbar verbunden. Den Verdiensten dieser drei Kapitäne hat der Verein auf dem Berger Feld Rechnung getragen. Drei Straßen tragen die Namen der Spieler, die wie kaum andere Schalker Geschichte geschrieben haben.
Am 11. Juni 2002 wurden die Straßenschilder im Rahmen eines Festaktes angebracht. Der Weg von der Geschäftsstelle zum Schalker Museum heißt seitdem Ernst-Kuzorra-Weg, die Straße von der Willy-Brandt-Allee zur Arena benannten die Verantwortlichen in Berni-Klodt-Weg um und die ehemalige Planstraße A, die entlang der Parkplätze P1 und P2 entlang läuft, trägt den Namen Stan-Libuda-Weg.
Mit Ernst Kuzorra ehrten die Stadt und der Club einen Mann, der als Schlüsselfigur einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet hat, dass sich in den 30er und 40er Jahren der "Schalker Kreisel" drehte. Er stand bei allen sechs Meistertiteln auf dem Rasen. Zudem sorgte Kuzorra mit seinem "feinen" Auge für Talente dafür, dass es dem Club bis nach dem 2. Weltkrieg nie an erstklassigen Talenten mangelte. Er starb am 1. Januar 1990.
Berni Klodt führte Kuzorras-Erbe fort und bescherte den Königsblauen als Kapitän 1958 die bislang letzte deutsche Meisterschaft. Klodt war Mitglied der DFB-Mannschaft, die 1954 im Berner Wankdorf-Stadion die erste Weltmeisterschaft für Deutschland gewinnen konnte. Am 23. Mai 1996 verstarb er.
Der Dritte im Bunde der Geehrten ist Reinhard Libuda. Er war vermutlich der Schalker, der Zuschauer und Fans am meisten verzauberte. "Stan", wie er in Anlehnung an den legendären Sir Stanley Matthews genannt wurde, ließ an guten Tagen seine Gegner reihenweise aussteigen. Seine größten Erfolge feierte der Rechtsaußen 1972. In dem Jahr führte er das Team zum Pokalsieg und Vizemeisterschaft. Ein Herzversagen beendet am 25. August 1996 sein Leben.
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